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KontaktIhr direkter Ansprechpartner für Formaldehyd und Derivate ist: Dr. Peter Svensson (Projektleiter)
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| Formaldehyd |
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Formaldehyd ist einer der wichtigsten Grundstoffe der industriellen Chemie und wird überwiegend bei der Herstellung von Leimen und Harzen verwendet. Formaldehyd wird üblicherweise in Form einer wässrigen Lösung mit einer Konzentration von etwa 37 % gehandelt. Formaldehyd wird überwiegend durch katalytische Umsetzung von gasförmigem Methanol, entweder an einem Silberkatalysator oder an einem Metalloxidkatalysator, hergestellt.MEISSNER bietet beide Verfahren sowie eine Reihe von Verfahrensvarianten an. Die Auswahl des jeweils geeignetsten Verfahrens erfolgt auf der Basis kundenspezifischer Vorgaben, z.B. bezüglich zu erzielender Produktqualitäten oder vorhandener infrastruktureller Rahmenbedingungen. Bei der klassischen MEISSNER-Variante des Silberkatalysator-Verfahrens wird dem Katalysator reines Methanol zugeführt. Der entstandene Formaldehyd wird zusammen mit nicht umgesetztem Methanol in einer Absorptionseinrichtung durch Wasser aus der Gasphase ausgewaschen. Die erhaltene Rohlösung muss in einer Destillationsstufe noch auf den gewünschten Methanolgehalt eingestellt werden, wobei das abdestillierte Methanol in den Prozess zurückgeführt wird. Formaldehydlösungen von ca. 50-55 %iger Konzentration mit weniger als 1 % Restmethanolgehalt können mit diesem Verfahren hergestellt werden. In einer weiteren MEISSNER-Verfahrensvariante wird dem Silberkatalysator das Methanol zusammen mit Wasser zugeführt. Die Wasserbeimengung ermöglicht eine weitgehende Umsetzung des Methanols. Die in der Absorptionsstufe gewonnene Formaldehydlösung von etwa 40-44 %iger Konzentration enthält deshalb bereits ohne Destillation nur noch ca. 3-5 % Restmethanol, so dass auf eine Destillationsstufe verzichtet werden kann. Sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten werden dadurch günstig beeinflusst. Beim MEISSNER-Verfahren mit Metalloxidkatalysator wird dem Katalysator ein methanolarmes Gemisch zugeführt. Dies erlaubt eine fast vollständige Umsetzung des Methanols, so dass mit diesem Verfahren Formaldehydlösungen von etwa 50-55 %iger Konzentration bei einem Restmethanolgehalt von weniger als 1 % ohne Destillation hergestellt werden können. Neben sehr günstigen Methanol-Verbrauchszahlen bietet das Verfahren den weiteren Vorteil, dass die Reaktionswärme zur Erzeugung von Dampf genutzt wird, der für externe Verbraucher zur Verfügung steht. Eine Verfahrensvariante arbeitet mit einer Abgas-Rückführung, die eine Kapazitätssteigerung bei gleicher Dimensionierung der wesentlichen Anlagenteile ermöglicht. |

Formaldehyd ist einer der wichtigsten Grundstoffe der industriellen Chemie und wird überwiegend bei der Herstellung von Leimen und Harzen verwendet. Formaldehyd wird üblicherweise in Form einer wässrigen Lösung mit einer Konzentration von etwa 37 % gehandelt. Formaldehyd wird überwiegend durch katalytische Umsetzung von gasförmigem Methanol, entweder an einem Silberkatalysator oder an einem Metalloxidkatalysator, hergestellt.